NOZ-Immobilienatlas 2019

NOZ Immobilienatlas

Ein Auszug aus dem Beitrag der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 02.01.2020:

NOZ-Immobilienatlas 2019: So teuer sind Wohnungen in der Stadt Osnabrück

Der Westerberg baut seine Spitzenposition bei den Immobilienpreisen in Osnabrück weiter aus. Das knappe Angebot und die immer größere Nachfrage haben die Preise für Eigentumswohnungen in Osnabrücks ohnehin schon teuerstem Stadtteil noch einmal in die Höhe getrieben. Allerdings zeigt der NOZ-Immobilienatlas auch, wie teuer Wohnungen in bislang günstigen Lagen auf einmal geworden sind.

Wie zogen die Preise in Osnabrücks teuerstem Stadtteil an?
Schon in den vergangenen Jahren hat der NOZ-Immobilienatlas den Westerberg als Osnabrücks teuersten Stadtteil ausgewiesen. Einen so großen Abstand zu Osnabrücks zweitteuerstem Stadtteil gab es jedoch noch nie: Der mittlere Kaufpreis für gebrauchte Eigentumswohnungen am Westerberg lag im Jahr 2018 bei 2613 Euro pro Quadratmeter. Durchschnittlich kosteten Wohnungen in Osnabrücks zweitteuerstem Stadtteil, der Wüste, 613 Euro pro Quadratmeter weniger. In einem Jahr zog der mittlere Kaufpreis am Westerberg um 15 Prozent an. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 kostete eine Eigentumswohnung in Osnabrücks edelster Lage noch 1710 Euro pro Quadratmeter, was einer Kaufpreissteigerung von 52 Prozent entspricht.

Was ist der Hintergrund der Westerberger Preisexplosion?
Marie-Luise Janning von Janning Immobilien weist auf die Nähe zu Universität und Hochschule hin und erklärt, dass die einkommensstarken Haushalte mangels Anlagealternativen eine zunehmende Investitionsbereitschaft am Westerberg zeigen. Sie betont: „Dadurch ist der Immobilienmarkt am Westerberg nahezu ausverkauft.“

Wie entwickelten sich die Preise im zweitteuersten Stadtteil?
Prozentual sogar noch stärker als am Westerberg stiegen die Preise in der Wüste. In sechs Jahren zog der mittlere Kaufpreis für gebrauchte Eigentumswohnungen von 1240 Euro um 61 Prozent auf 2000 Euro pro Quadratmeter an. Im Vergleich zum Vorjahr waren die verkauften Wohnungen in dem Stadtteil im Mittel um 14 Prozent teurer.

Warum ist die Wüste auf einmal so teuer?
Maklerin Janning sieht dort eine gewachsene Immobilienstruktur, die vor allem von beliebten Altbauten geprägt ist. Hinzu komme die Nähe zur Stadt, die für viele Käufer sehr wichtig sei, sowie das gute Infrastrukturangebot von Schulen, Kindergärten, Geschäften und Naherholung mit dem Moskaubad und der Kleingartenanlage. Immer mehr Käufer legten Wert darauf, dass Nahversorgungszentren und die Innenstadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Dadurch sei auch dieser westliche Stadtteil so beliebt. Janning prognostiziert, dass die Preise hier auch im nächsten Jahr voraussichtlich weiter steigen werden. Hinzu komme, dass der Stadtteil Wüste auch bei Investoren sehr gefragt sei, da die Vermietbarkeit der gut geschnittenen Altbauwohnungen gerade an Familien und Studenten in Wohngemeinschaften sehr gut und lukrativ sei.


Den kompletten Beitrag zum NOZ-Immobilienatlas für Wohnungen in der Stadt Osnabrück lesen Sie hier: https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1967495/noz-immobilienatlas-2019-so-teuer-sind-wohnungen-in-der-stadt-osnabrueck

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